Führung Remote – fünf nütz­li­che Tipps für vir­tu­elle Führung im Video

23. April 2020

Viel­leicht gehören Sie zu den­je­ni­gen Füh­rungs­kräf­ten, die bereits das eigene Team über Distanz führen. Mög­li­cher­weise ergeben sich aber auch erst auf­grund der Corona-Krise für Sie neue Formen der vir­tu­el­len Zusam­men­ar­beit. Ein grö­ße­rer Teil unserer Kunden in Füh­rungs­ver­ant­wor­tung gibt an, mit dem Führen von räum­lich und/ oder zeit­lich getrennt arbei­ten­den Mit­ar­bei­ten­den bereits Erfah­rung gesam­melt zu haben. Wir haben für Sie fünf Tipps für das remote Führen von Teams zusam­men­ge­stellt, um Ihnen das Arbei­ten in der vir­tu­el­len Welt zu erleich­tern. Ver­ste­hen Sie die fol­gen­den Tipps als Impuls für Ihre Füh­rungs­ar­beit.

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Stärken Sie das Wir-Gefühl

Beson­ders wichtig für die erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit in vir­tu­el­len Teams ist ein aus­ge­präg­tes Wir-Gefühl. Am besten starten Sie gleich mit einem Kick-off, damit sich alle Team­mit­glie­der per­sön­lich ken­nen­ler­nen. Sollte ein phy­si­sches Treffen auf­grund von Restrik­tio­nen nicht möglich sein, geht dies selbst­ver­ständ­lich auch vir­tu­ell. Es gilt Gemein­sam­kei­ten zu ent­de­cken und zu fördern. Bitten Sie Ihre Team­mit­glie­der z. B., den Abend des Kick-offs vor­zu­be­rei­ten. Sie werden über­rascht sein, wie viel Team­spi­rit diese Aufgabe bei allen erzeugt.

Ent­wi­ckeln Sie das Ver­trauen

Ver­trauen können wir nicht ein­for­dern, Ver­trauen müssen wir uns erar­bei­ten. Diesen Satz kennt ver­mut­lich jeder. Ihre Mit­ar­bei­ten­den benö­ti­gen Auf­merk­sam­keit. Dies gilt sowohl für Teams vor Ort und noch mehr für Ihr vir­tu­el­les Team. Als wert­voll erweist sich hierzu der Aus­tausch in Form von guten Gesprä­chen mit jedem ein­zel­nen Team­mit­glied. Treten Sie regel­mä­ßig in Kontakt mit Ihren Leuten und fördern Sie die Bezie­hungs­ebene. Die ersten und die letzten Minuten vir­tu­el­ler Treffen gehören daher allen Teil­neh­men­den, um sich auch über fach­li­che oder arbeits­tech­nisch rele­vante Punkte hinaus aus­tau­schen zu können. Hilf­reich ist es, zu Beginn von Team­mee­tings mit einem “Check-in” zu starten und alle Teil­neh­men­den nach ihrer Stim­mungs­lage, dem eigenen Ener­gie­le­vel, oder anderen auf die Person bezo­ge­nen Dinge zu erfra­gen. Das gleiche Prinzip können Sie zu Ende in Form des “Check-out” abfra­gen. Die übli­chen infor­mel­len Gesprä­che, wie sie in der Kaf­fee­kü­che im Büro geführt werden, fallen in vir­tu­el­len Teams weg. Um den Aus­tausch auch infor­mell zu fördern, bieten sich bspw. Team-Chats, Online-Pin­n­wände oder andere Platt­for­men an.

Erwei­tern Sie Ihre Medi­en­kom­pe­tenz

Allzu gerne ver­wen­den wir Ver­trau­tes. Sich in der Kom­fort­zone zu bewegen gibt uns Sicher­heit. Dazu gehört auch das Anwen­den der beruf­lich genutz­ten IT-Sof­t­­ware, die Sie für Ihr täg­li­ches Arbei­ten benö­ti­gen. Über­win­den Sie Ihren inneren Schwei­ne­hund und sammeln Sie Erfah­run­gen mit geeig­ne­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­soft­ware, die spe­zi­ell für den vir­tu­el­len Aus­tausch von Teams ent­wi­ckelt wurde. Nutzen Sie dazu die unzäh­li­gen Ange­bote im Inter­net und erar­bei­ten sich über Lern­vi­deos, soge­nannte Tuto­ri­als, Schritt für Schritt mehr Exper­tise in der Anwen­dung Ihrer Soft­ware. Denn es gilt, dass Sie Ihre Medi­en­wahl nicht von Ihren per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen abhän­gig machen sollten, sondern davon, was zum Zwecke des erfolg­rei­chen Über­mit­telns von Infor­ma­tio­nen not­wen­dig ist. Je siche­rer Sie im Umgang mit den Medien werden, desto mehr können Sie sich auf die Inhalte kon­zen­trie­ren.

Führen Sie vir­tu­elle Mee­tings pro­fes­sio­nell

Berei­ten Sie sich auf jedes Meeting gut vor. Denn es gilt: “Vor­be­rei­tung ist die halbe Miete”. Nichts ist anstren­gen­der als unstruk­tu­rierte, lang­at­mige Telefon– oder Video­kon­fe­ren­zen. Eine kna­ckige Agenda, eine gut for­mu­lierte Ziel­set­zung – “Warum treffen wir uns heute?” – und ein gutes Zeit­ma­nage­ment signa­li­sie­ren Pro­fes­sio­na­li­tät. Bestim­men Sie zu Beginn jedes Mee­tings ein Time­kee­per und auch einen Mode­ra­tor, sofern sie diese Rolle nicht selbst über­neh­men. Bitten Sie alle Teil­neh­men­den den Ton auf “mute” zu stellen und falls es der Bild­über­tra­gung dient, die Video­funk­tion aus­zu­schal­ten. Eine Video­kon­fe­renz mit meh­re­ren Per­so­nen ist kein Tele­fo­nat. Mal schnell aus einem fah­ren­den Zug heraus daran teil­zu­neh­men ist eher unge­eig­net. Daher suchen Sie sich immer einen geeig­ne­ten Ort, in dem Sie unge­stört die Kon­fe­renz mode­rie­ren können. Andern­falls ver­schie­ben Sie besser den Termin.

Lösen Sie Kon­flikte aktiv

Kon­flikte kommen und gehen wieder, aber selten lösen sie sich von allein. Ent­wi­ckeln Sie daher eine beson­dere Sen­si­bi­li­tät und schnap­pen sich als Leader aktiv den iden­ti­fi­zier­ten Kon­flikt. Gerade in vir­tu­el­len Teams ist das Erken­nen von Kon­flik­ten beson­ders her­aus­for­dernd. Nehmen Sie sich Zeit, um her­aus­zu­fin­den, wie es Ihren Mit­ar­bei­ten­den aktuell in der Zusam­men­ar­beit mit Ihnen und anderen geht. Bieten Sie dafür Gesprächs­zei­ten an.

Ist ein Kon­flikt erst einmal da, achten Sie auf die rich­tige Medi­en­wahl, um ihn zu lösen. Selten ist dazu eine geschrie­bene E-Mail ziel­füh­rend. Wenn Sie starke Emo­tio­nen wie Ärger oder Wut ver­spü­ren, macht es wenig Sinn gleich zum Hörer zu greifen. Ein Tele­fo­nat am nächs­ten Tag oder besser noch ein Video­chat haben, unter Anwen­dung von geeig­ne­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­re­geln, deut­lich bessere Erfolgs­aus­sich­ten.

Gerne bespre­chen wir Ihre per­sön­li­che Situa­tion und Her­aus­for­de­run­gen, um kurz­fris­tig wirk­same Lösun­gen mit Ihnen zu erar­bei­ten.

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Frank Brätsch

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