Pro­duk­tiv im Home­of­fice – Pro­duk­ti­vi­täts­kil­ler im Video

14. Mai 2020

Sie arbei­ten im Büro oder Home­of­fice und haben abends oft das Gefühl, dass Sie wenig geschafft haben? In diesem Video lernen Sie vier zen­trale Pro­duk­ti­vi­täts­kil­ler kennen und erhal­ten Ideen, wie Sie damit umgehen können.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzep­tie­ren Sie die Daten­schutz­er­klä­rung von YouTube.
Mehr erfah­ren

Video laden

Dann kennen Sie das viel­leicht auch?

  • Morgens schnell die E‑Mails checken und zwei Stunden später stellen Sie fest, dass Sie eigent­lich etwas ganz anderes vor­hat­ten.
  • Sie arbei­ten an einer Aufgabe und das Telefon klin­gelt, Sie gehen ran und nach dem Tele­fo­nat fragen Sie sich: „Was habe ich davor eigent­lich gemacht?“
  • Sie gehen in die Küche, um sich schnell einen Kaffee zu holen, und zack erwi­schen Sie sich 15 Minuten später dabei, wie Sie die Geschirr­spül­ma­schine aus­räu­men.
  • Sie arbei­ten im Wohn­zim­mer und ständig kommt jemand aus der Familie herein und bean­sprucht Ihre Auf­merk­sam­keit, sodass Sie mit der Prä­sen­ta­tion einfach nicht wei­ter­kom­men.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden Ihren Tag ganz bewusst so gestal­ten, dass Sie die Wahr­schein­lich­keit für Ablen­kun­gen und Stö­run­gen deut­lich redu­zie­ren. Was hätte das für Aus­wir­kun­gen auf Ihre Pro­duk­ti­vi­tät, wenn Sie Ihren Fokus pha­sen­weise auf nur eine Aufgabe lenken und dort halten?

Folgend stelle ich Ihnen die ein­fluss­reichs­ten Pro­duk­ti­vi­täts­kil­ler vor:

Keine Tages­struk­tur

Gerade im Home­of­fice ver­schmilzt das Arbeits- und Pri­vat­le­ben zuneh­mend. Aus der Work-Life-Balance wird Work-Life-Blen­­ding – die Ver­schmel­zung. Die Erle­di­gung Ihrer eigenen beruf­li­chen und pri­va­ten Auf­ga­ben, die Anfor­de­run­gen von Chef und Kol­le­gIn­nen, die Wünsche des Part­ners und die Betreu­ung der Kinder. Alles Anfor­de­run­gen, die aktuell zu Hause auf Sie zukom­men können. Wenn Sie Ihren Tag jetzt kom­plett der Gestal­tungs­frei­heit anderer über­las­sen, erschaf­fen Sie sich ein schwar­zes Pro­duk­ti­vi­täts­loch. Vor allem bleiben die Auf­ga­ben liegen, die Sie sich vor­ge­nom­men haben. Das führt häufig zu Frust.

Hier helfen eine grobe Tages­struk­tur und eine täg­li­che Abstim­mung mit dem Partner und den engsten KollegInnen.Sie können Ihrem Tag eine grobe Struk­tur geben, indem Sie drei Phasen bewusst berück­sich­ti­gen: Konzentrations‑, Erreich­­bar­­keits- und Erho­lungs­pha­sen. Schauen Sie sich Ihren Tag genau an und über­le­gen Sie sich, wann könnten die Phasen am besten in Ihren Alltag passen.Ich starte z. B. meinen Arbeits­tag nach einer kurzen Mor­gen­rou­tine um ca. 6 Uhr mit einer Kon­zen­tra­ti­ons­phase, weil dann die Chance am größten ist, nicht gestört zu werden.

Per­ma­nente Erreich­bar­keit

Welche Rolle spielt Ihr Handy in Ihrem Leben? Sind Sie rund um die Uhr erreich­bar und genießt Ihr Handy mehr Ihrer kost­ba­ren Auf­merk­sam­keit und Nähe als Ihre Liebs­ten? For­scher haben her­aus­ge­fun­den, dass Wis­sens­ar­bei­ter 160 x am Tag auf ihr Handy schauen und die durch­schnitt­li­che Fokus­zeit zwi­schen den Ablen­kun­gen bei drei Minuten liegt. Ein Grund für die stän­di­gen Ablen­kun­gen liegt darin, dass wir allen Tools und Apps erlau­ben uns Nach­rich­ten zu schi­cken, weil wir Angst haben etwas zu verpassen.Der Preis dafür ist die sin­kende Pro­duk­ti­vi­tät. Also das Gefühl Wenig bis Gar­nichts am Tag geschafft zu haben.Sie können über die Bild­schirm­zei­ten des Smart­pho­nes sehr gut Ihr Nut­zungs­ver­hal­ten checken.

Ich habe z. B. fast allen Apps ver­bo­ten, mir Mit­tei­lun­gen zu senden. Damit bekomme ich meine Neu­gierde gut in den Griff und kann mich voll auf meine Auf­ga­ben fokus­sie­ren. Da ich in den Phasen der Erreich­bar­keit soge­nannte Scan-Zyklen zur Ein­gangs­kon­trolle von Nach­rich­ten nutze, kann ich gut auf Push-Nach­­­rich­­ten ver­zich­ten. Wer sich das nicht traut, der sollte zumin­dest darauf achten, dass die Nach­rich­ten während der Kon­­zen­­tra­­ti­ons- und Erho­lungs­pha­sen aus­ge­schal­tet sind.

Auf­ga­ben­ma­nage­ment per Zufall

Laut einer Umfrage führen ca. 30 % der Mit­ar­bei­te­rIn­nen ver­schie­dene To-do-Listen wie Notiz­zet­tel und/oder einer digi­ta­len Liste z. B. in Todoist oder Outlook. Weitere ca. 30 % arbei­ten hin und wieder mit einer Liste oder ver­su­chen, diese im Kopf zu führen. Satte 40 % führen keine Liste, lassen sich von außen leiten und reagie­ren nur noch auf Kun­den­an­fra­gen. Genau das erlebe ich auch in meinen Semi­na­ren und Coa­chings. Hier sehe ich ein rie­si­ges Poten­zial für mehr Fokus und Produktivität!Viele glauben, dass ihr Gehirn genau der rich­tige Ort ist, um Auf­ga­ben und Termine abzu­le­gen. Viele glauben auch, dass ihr Gehirn sie auch genau zur rich­ti­gen Zeit daran erin­nert. Für mich ein Trugschluss.Ich erlebe eher das Gegen­teil und das bestä­ti­gen auch die Teil­neh­me­rIn­nen in meinen Semi­na­ren. Wenn ich die Auf­ga­ben nicht aus meinem Kopf raus bekomme, dann tauchen sie auf, wann sie wollen, z. B. morgens um 4 Uhr. Also dann, wenn man sie über­haupt nicht gebrau­chen kann.

Der Zweck einer gut struk­tu­rier­ten To-do-Liste ist es, Ihr Gehirn zu ent­las­ten und Sie dann an die Auf­ga­ben zu erin­nern, wenn es nötig oder wenn es möglich ist. Das sind für mich die rich­ti­gen Prioritäten.Sie können z. B. ganz einfach mit dem Führen von Listen begin­nen, indem Sie morgens mit einer Prio-Mindmap oder einer Check­liste starten und Ihre wich­tigs­ten Auf­ga­ben auf ein Blatt Papier bringen. Damit ent­las­ten Sie Ihr Gehirn schon ein Stück. Für volle Kon­trolle und Klar­heit braucht es dann ein indi­vi­du­el­les Auf­ga­ben­ma­nage­ment­sys­tem.

Pau­sen­los durch den (Arbeits-)Alltag

Viele Berufs­tä­tige glauben, durch das gleich­zei­tige Abar­bei­ten meh­re­rer Auf­ga­ben effi­zi­en­ter zu sein. Ein Trugschluss.Das E‑Mail-Pos­t­­fach quillt über, während Sie im Online-Meeting sitzen. Und hinzu kommt auch noch, dass der Kunde gerade wie wild ver­sucht, Sie tele­fo­nisch zu errei­chen. Und all das hat noch lange nichts mit Ihrer eigent­li­chen To-do-Liste zu tun. Derart stres­sige Sze­na­rien kennt wohl jeder. Niemand braucht sie und niemand kann sagen, dass sie Spaß berei­ten. Denn im Ergeb­nis führen sie dazu, dass viele Auf­ga­ben par­al­lel abge­ar­bei­tet werden und das Arbeits­tempo oder die Dauer steigt.Viele glauben, so effi­zi­en­ter arbei­ten zu können und dass vor allem Pausen dort keinen Platz finden – doch fast jeder macht dabei den­sel­ben Fehler: Das pau­sen­lose Hin-und-her-Wech­­seln zwi­schen den Auf­ga­ben kostet Zeit und Energie. Um bewusst Pausen in Ihren Alltag zu inte­grie­ren hilft es, sich selbst Erin­ne­run­gen in Form eines Post-its am Bild­schirm zu setzen. Atmen Sie nach Ende einer Aufgabe bewusst durch, stehen Sie auf, bewegen Sie sich und begin­nen Sie erst anschlie­ßend mit der nächs­ten Aufgabe. So geben Sie Ihrem Körper und Geist einen Augen­blick Zeit, sich zu erholen, Gedan­ken zu ver­ar­bei­ten und sich auf die nächste Aufgabe zu kon­zen­trie­ren.

Wenn Sie wissen und lernen wollen, wie Sie Ihre Pro­duk­ti­vi­tät stei­gern, dann schrei­ben Sie mir eine Nach­richt. Wir ver­plem­pern so viel Zeit mit sinn­lo­sem Nach­rich­ten­kon­sum und ver­tei­len und ver­lie­ren uns in Klei­nig­kei­ten. Ich unter­stütze Sie dabei, wie Sie wieder kon­zen­triert und fokus­siert arbei­ten können und am Ende des Tages sagen: „Das war ein erfolg­rei­cher Tag. Ich habe richtig was geschafft!“.

Melden Sie sich gerne bei mir und im ersten Schritt machen wir eine kos­ten­lose 30-minü­­tige Pro­duk­ti­vi­täts­dia­gnose am Telefon oder im Video-Call.

Anschlie­ßend können Sie an meinem vier­wö­chi­gen Online-Kurs teil­neh­men und lernen, wie Sie die moder­nen Metho­den für pro­duk­ti­ves Zeit- und Selbst­ma­nage­ment ein­set­zen. Die Live-Module werden durch die Expe­ri­men­tier­pha­sen ver­bun­den, in denen Sie die Tools und Vor­ge­hen aus­pro­bie­ren und so Ihr per­sön­li­ches System erschaf­fen. Ich begleite Sie inten­siv und per­sön­lich in dieser Zeit und freue mich auf Ihre Nach­richt.

Herz­li­che Grüße,

Mat­thias Köhne­cke

Kontakt

Mat­thias Köhne­cke
+49 421 460466–0
Zum Profil