Psy­chisch gesund durch die Krise – fünf nütz­li­che Tipps im Video

24. März 2020

Die Corona-Pan­­de­­mie stellt Gesell­schaft, Unter­neh­men, Fami­lien und jedes Indi­vi­duum vor neue Her­aus­for­de­run­gen, die es zu meis­tern gilt. Aus unserer 20-jäh­­ri­­gen Erfah­rung in der Beglei­tung von Men­schen, Teams und Unter­neh­men wollen wir Sie in der Bewäl­ti­gung der Situa­tion mit all unserem Wissen, Können und unseren Erfah­run­gen unter­stüt­zen.

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Es kann nun sein, dass viele ihrer Mit­ar­bei­ten­den vor ganz per­sön­li­chen Krisen stehen: Geld­sor­gen, Exis­tenz­ängs­ten, Sorgen um Fami­li­en­mit­glie­der, Ehe­kri­sen, Stress durch Kin­der­be­treu­ung und vieles mehr. Auch die erhöhte Belas­tung im Arbeits­kon­text beschäf­tigt viele und sorgt für zuneh­men­den Stress.

Wir haben für Sie und Ihre Mit­ar­bei­ter fünf Tipps für Ihre psy­chi­sche Gesund­heit in Zeiten der Krise zusam­men­ge­stellt, welche sich aus der psy­cho­lo­gi­schen For­schung zu den Themen Resi­li­enz, Salu­to­ge­nese und der posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie ablei­ten. Ver­ste­hen Sie die fol­gen­den Tipps als Erste-Hilfe-Paket:

  1. Ent­span­nung finden
    Um das Gehirn aus einem Zustand der Angst und viel­leicht sogar Panik zurück in einen krea­ti­ven, lösungs­ori­en­tier­ten Modus zu bekom­men ist Ent­span­nung eine not­wen­dige Vor­aus­set­zung. Ent­span­nungs­tech­ni­ken wie:
    • Pro­gres­sive Mus­kel­ent­span­nung nach Jacob­sen
    • Auto­ge­nes Trai­ning
    • Yoga
    • Aus­dau­er­sport

    … sind in der ent­span­nen­den Wirkung gut erforscht und lassen sich auch zu Hause mit Online-Instru­k­­ti­o­­nen einfach erler­nen und prak­ti­zie­ren.

  2. Res­sour­cen akti­vie­ren
    Schauen Sie doch einmal zurück auf ihren per­sön­li­chen Lebens­lauf, ihre Lern­ge­schichte. Was genau haben Sie in ver­gan­ge­nen Krisen oder bei klei­ne­ren Rück­schlä­gen (welche völlig normal in der Lebens­ge­schichte sind) getan, um sich wieder zu moti­vie­ren, die Stim­mung zu heben und hand­lungs­fä­hig zu bleiben? Ver­su­chen Sie hier, Muster und bestimmte Tech­ni­ken zu iden­ti­fi­zie­ren, um diese nun gezielt in Ihren Alltag zu inte­grie­ren.
  3. Acht­sam­keit prak­ti­zie­ren
    Acht­sam­keits­tech­ni­ken sind solche, welche es uns ermög­li­chen mit all unseren Sinnen im HIER und JETZT zu sein. Viele dieser Tech­ni­ken lassen sich wun­der­bar in den Alltag inte­grie­ren. Richtig ange­wen­det und geübt sind diese Acht­sam­keits­prak­ti­ken „Kühl­was­ser“ für das Gehirn und geben uns ein wenig Ruhe von der fort­wäh­ren­den Beschäf­ti­gung mit der Ver­gan­gen­heit oder der Zukunft. 7Mind oder Head­space sind aus unserer Sicht tolle Apps mit denen Sie Acht­sam­keit üben, und in ihren Alltag inte­grie­ren können.
  4. Struk­tu­ren auf­bauen
    Gerade wenn die Woche und die Tage durch den Wegfall von Arbeit im Büro anfan­gen, eine gewisse Struk­tur zu ver­lie­ren, ist es für unsere Psyche immens wichtig, dem Tag und den Tagen wieder eine Struk­tur zu geben. Ver­su­chen Sie doch mal, sich einfach einen Stun­den­plan zu schrei­ben. Wann wollen Sie auf­ste­hen, wann sind Arbeits­pha­sen, wann sind Phasen für Frei­zeit. Gehen Sie auf die Suche nach schönen Ritua­len, welche den Über­gang von Arbeit und Frei­zeit mar­kie­ren können. Planen Sie in Ihren Stun­den­plan auch ganz bewusst Zeit für die Beschäf­ti­gung mit ihrer indi­vi­du­el­len Situa­tion ein. Geben Sie der Beschäf­ti­gung ihres Umgangs mit der Krise feste Zeiten und ggf. auch Orte, damit die gedank­li­che Aus­ein­an­der­set­zung Sie nicht per­ma­nent belas­tet.
  5. Per­spek­tive wech­seln
    Ver­su­chen Sie Ihre Situa­tion einmal aktiv aus unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen zu betrach­ten. Wech­seln Sie von „opti­mis­tisch, hoff­nungs­voll“ zu „hoff­nungs­los und ver­zwei­felt“, viel­leicht fallen Ihnen auch noch weitere Blick­win­kel ein. Notie­ren Sie alles und schauen Sie was sich als rea­lis­tisch, opti­mis­tisch her­aus­kris­tal­li­siert. Dies ist eine psy­chisch gesunde Sicht auf die Dinge.Darüber hinaus können Gesprä­che mit einer außen­ste­hen­den Person helfen, gemein­sam auf die indi­vi­du­elle Situa­tion zu schauen und einen per­sön­li­chen Plan zum Umgang mit psy­chi­schen Belas­tun­gen zu entwickeln.Uns ist klar, dass Sie als Per­so­na­ler und Geschäfts­füh­rer derzeit viele dring­li­che Dinge zu tun haben und teil­weise sogar an Ihre per­sön­li­chen Kapa­zi­täts­gren­zen gehen. Even­tu­ell schaf­fen Sie es nicht, so für Ihre Mit­ar­bei­ten­den da zu sein, wie Sie es gerne wären mit der ent­spre­chen­den Zeit und den offenen Ohren. Wir als aus­ge­bil­dete Psy­cho­lo­gen, Coaches und Psy­cho­the­ra­peu­ten würden Sie gerne in dieser Zeit unter­stüt­zen und haben die Mög­lich­keit einer kos­ten­lo­sen Ad-hoc-Unter­­stü­t­­zung für Sie und Ihre Mit­ar­bei­ten­den erar­bei­tet.

Gerne bespre­chen wir Ihre per­sön­li­che Situa­tion und Her­aus­for­de­run­gen, um kurz­fris­tig wirk­same Lösun­gen mit Ihnen zu erar­bei­ten.

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